Presseberichte

Isolierbetrieb Müller in der Presse

Zitat:
"Der Isolierbetrieb Helmut Müller behauptet sich mittlerweile seit 30 Jahren am Markt. Heute führt Sohn Wilfried das Unternehmen. Die Arbeit der Nordhäuser Fachleute ist mittlerweile sogar auf den Bahamas oder in Nigeria gefragt. Nordhausen. Wenn Wilfried Müller und seine neun Mitarbeiter mit ihrer Arbeit loslegen, dann hat das mit den üblichen Isolierungen, die jeder aus seinem Heizungskeller kennt, nur noch wenig zu tun. Die Ummantelungen, die die Männer in Handarbeit herstellen, sind größer und aus Blech oder Aluminium gefertigt. Abnehmer ist die Industrie - unter anderem für Biogasanlagen, Blockkraftheizwerke und große Anlagen.

Ein wichtiges Standbein für das mittelständische Unternehmen ist seit einiger Zeit die Isolierung von Tanks und Brauereien. "Das war unser Weg in die Zukunft", erklärt Wilfried Müller, der das Geschäft 1998 von seinem Vater Helmut übernommen hat. 2004 wollte es der Zufall, dass der Geschäftsführer des Nordhäuser Apparatebaus, Andreas Hichert, den Isolierbetrieb entdeckte. Denn die beiden Unternehmen liegen quasi vis-à-vis in der Bochumer Straße. "Er bot uns damals an, einen großen Tank für Apparatebau zu isolieren", berichtet Müller, der in diesem Auftrag seine Chance sah. Seither sind der Isolierbetrieb und das Traditionsunternehmen Geschäftspartner.

Wilfried Müller hat sich mit seiner Mannschaft auf die Anforderungen des großen Partners spezialisiert. Aus dieser Zusammenarbeit sind für Müllers Mitarbeiter schon einige interessante Arbeitseinsätze hervorgegangen. Ein Einsatz führte sie auf die Salomonen, einem Inselstaat im Pazifik. "Die gelieferte Brauereianlage hatte einen Transportschaden, der wurde durch uns vor Ort behoben", erzählt Müller. Aber auch in Nigeria und auf den Bahamas haben die Isolierexperten schon gearbeitet. Eng kooperiert Müller auch mit dem Unternehmen Sokratherm, für das sein Team Isolierungen für Blockkraftheizwerke übernimmt."


"Darüber hinaus isolieren die Nordhäuser Experten Biogasanlagen oder große Heizungsanlagen in öffentlichen Gebäuden wie auch im Südharz-Krankenhaus. Noch bis 2004 verdiente das Team um Firmenchef Müller sein Geld hauptsächlich mit Haustechnik und Privatkunden. "In der Stadt wurden so viele Wohnungen bis dato saniert, dort haben wir unser Hauptgeschäft gemacht", erinnert sich der 55-Jährige. Die Spezialisierung ebnete den Weg in die Zukunft, brachte die Firma auch über die Wirtschaftskrise. "Nichtsdestotrotz haben wir die schlechte Lage auch gemerkt. Doch seit Oktober vergangenen Jahres geht es wieder sehr gut aufwärts", blickt Wilfried Müller zuversichtlich in die Zukunft.

Zu spüren bekommt der Nordhäuser auch den Fachkräftemangel, den er mit der Ausbildung guter, junger Leute zu Isolierfacharbeitern entgegenwirken will. Handwerklich begabt sein und Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern sollte der Bewerber haben. Wilfried Müller: "Bei uns geht es doch um Energieeinsparung. Das ist ein krisensicherer Beruf".


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